Was ist Terracotta genau?
Terracotta ist ein unglasierter, poröser Keramikwerkstoff mit einer bräunlichen bis rötlichen Färbung. Er entsteht beim Brennen von Ton bei relativ niedrigen Temperaturen (~990°C – 1.100°C). Neben Fliesen kommt er z.B. auch bei Pflanzentöpfen oder Dachziegeln vor.
Was sind die Vorteile von Terracotta?
Terracotta ist ein sehr wärmespeicherndes Material aus dem Mittelmeer-Raum mit einer angenehmen Haptik und einer jahrtausende alten Tradition. Es sieht rustikal und warm aus und ist durch seine Porösität, anders als viele andere Fliesenarten, sehr atmungsaktiv. Normalerweise wird er nicht glasiert, was ihn besonders rutschfest macht, auch bei Feuchtigkeit.
Terracotta-Fliesen oder -platten eignen sich gut für Innenräume oder überdachte Außenbereiche, dann allerdings in einer frostbeständigen Ausführung. Sie bekommen schnell eine individuelle Patina, sind leicht zu reparieren und verleihen jedem Raum einen besonderen Charme.
Unser Service für Sie
Passende Fliesen für den Außenbereich zu finden, ist nicht trivial. Unser Angebot an Sie: Lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der geeigneten Produkte!
Welche Nachteile haben Terracotta-Fliesen?
Besonders im Vergleich zu modernen Feinsteinzeug-Fliesen sind Terracotta-Fliesen durch ihre poröse Struktur deutlich anfälliger für Flüssigkeiten und mechanische Belastungen. Sie sind daher eher weniger geeignet für stark beanspruchte Bereiche wie Flure, Bad oder Küche – oder den Außenbereich. Gegen Feuchtigkeit und Fette brauchen Terracotta-Fliesen wie auch Naturstein regelmäßig eine besondere Imprägnierung oder Versiegelung. Meist kommen dabei besondere Öle zum Einsatz.
